Dienstag, 30. August 2016

[Neuzugang] Teil 1 - denn es ist ein bisschen eskaliert. *.*


Hallo meine Lieben,

ihr habt vielleicht bemerkt, dass es im August ziemlich ruhig geworden ist auf meinem Blog. Tatsächlich hab ich es bisher nur geschafft eine einzige Rezension zu schreiben, denn der Beitrag zu George war schon seit einiger Zeit vorbereitet gewesen..
So genau kann ich euch gar nicht sagen warum ich nicht mehr geschafft habe, ich bin ein bisschen eingespannter und körperlich macht sich das bei mir ziemlich bemerkbar, denn ich bin derzeit Dauermüde! :D
Darunter leidet vor allem mein Blog und das Lesen, aber ich merke, dass ich mich ganz langsam daran gewöhne und verzeichne generell einen Aufschwung und das ist doch schon mal sehr gut. :)

Wenn man wenig liest, lässt man natürlich trotzdem nicht davon ab, neue Bücher bei sich einziehen zu lassen. Ich glaube das kennt nahezu jeder von euch auch, oder? ;D
Von daher sind es diesen Monat mal wieder ein paar zu viele geworden und ich stelle sie euch in zwei Teile vor. :)



Selection: Die Krone ich glaube zu dem Buch muss ich nicht viel sagen, ich freue mich so auf diesen Abschluss der Reihe, auch wenn ich bei weitem nicht der größte Fan bin und sie auch nicht perfekt finde, aber sie verursachen bei mir ein ganz wunderbares Gefühl und ich bin gerne dort, so dass ich ganz sicher auch ein bisschen traurig sein werde. Angelesen habe ich dieses Buch nun schon und werde es ganz bewusst genießen, zum Glück bleibt der wunderschöne Anblick im Regal. ♥_♥

Gläsernes Schwert durfte auch endlich bei mir einziehen, noch so eine heißersehnte Fortsetzung für mich, die zum Glück doch noch realtiv zeitnah eingezogen ist, hatte schon befürchtet es würde ewig auf der Wunschliste stehen bleiben, aber Gott sei Dank, habe ich eine wundervolle Mama, die es mir gekauft hat. *.*

Das Juwel: Die Weiße Rose war, wie ihr euch denken könnt, auch heißersehnt. Ich hab jetzt erst mal angefangen den ersten Teil zu lesen, denn nach dem oft erwähnten fiesen Cliffhanger, konnte ich mir das Buch noch nicht zu Gemüte führen, aber nun starte ich voll durch und hoffe ich werde die Reihe, wie viele andere auch, lieben!



Amani: Rebellen des Sandes ist wohl auch eines der Bücher, das viele unbedingt lesen möchten, müssen! :D
Bereits im letzten Monat habe ich es zur Rezension vorgeschlagen bekommen und da ich mich schon sehr auf dieses Buch gefreut habe, hab ich natürlich nicht lange gefackelt und ja gesagt. ;)
Es fühlt sich übrigens ganz wunderbar an, als wären kleine Sandkörner auf dem Buch drauf. :)

Animox: Das Heulen der Wölfe finde ich vom Konzept her ja sehr interessant, ist natürlich nicht neu, aber im Jugendbuchbereich hab ich bisher noch keines dieser Bücher gelesen und Aimee Carter konnte mich eh schon von sich überzeugen, so dass Animox und ich, sicherlich gute Freunde werden. :)

Battle Island ist auch eines der Bücher auf das ich mich wahnsinnig freue, ich hab bisher schon ein paar gute Rezensionen dazu gelesen, die meine Lust wirklich gut entfachen konnten, bin gespannt was mich genau erwarten wird. :)



Dass ich ich bin, ist genauso verrückt wie die Tatsache, dass du du bist ist ein ganz entzückender Titel oder? Auch dieses Buch hat ein interessantes Konzept, denn es wird als Listen-Roman bezeichnet und tatsächlich finden sich in diesem Buch etliche Listen die wohl auch die Geschichte ein Stückweit tragen, dennoch ist der Aufbau ein bisschen anders als gedacht, denn zwischendrin findet sich massig Text. ;P

Wonderland der Titel zieht mich ja schon magisch an, auch wenn es nichts mit meinem aller, allerliebsten Wunderland von Lewis Carroll zu tun hat, aber spannend klingt es trotzallem und zwar sehr, von daher ist meine Freude so groß wie sie nur sein kann und ich bin ganz gespannt. :)

Falsche Schwestern bietet eine sehr interessante Geschichte, dennoch sind Jugendthriller oder Jugendromane, die in diese Richtung gehen, immer ein Thema für sich und ich hoffe einfach, dass meine Erwartungen hier erfüllt werden und ich nervenaufreibende und spannende Stunden mit diesem Buch haben werde und beim herausfinden, ob es sich wirklich um eine falsche Schwester handelt oder nicht. :)


So das wars für den ersten Teil, im nächsten gibt es dann definitiv eine buntere Mischung und nicht nur Bücher aus dem Jugendbuchbereich. :D
Ich bin auf jeden Fall sehr, sehr glücklich mit dieser Ausbeute im August und freue mich auf jedes einzelne unheimlich doll. *.*

Samstag, 27. August 2016

[Rezension] Das letzte Geständnis des Rapahel Ignatius Phoenix





  • Preis: 14,99€ [D]
  • Einband: Broschiert
  • Seitenanzahl: 432
  • Verlag: DroemerVerlag
  • Autor/in: Paul Sussman
  • Übersetzer/in: Michaela Grabinger
  • ISBN: 978-3-426-30439-6






Raphael Ignatius Phoenix (Initialien R.I.P) steht kurz vor seinem hundersten Geburtstag und ist mehr als bereit dafür seine letzte Reise anzutreten, schon seit seiner Kindheit trägt er eine kleine Pille mit sich herum, die ihm das Leben nehmen wird, sobald er sie schluckt.
Doch ehe diese kleine Pille sein Ende bedeutet, hat Rapahel Ignatius Phoenix der Welt noch etwas mitzuteilen, nämlich seine Geschichte. Eine Geschichte in der er viele Morde gesteht und die so lang ist, dass er sie lieber an den Wänden seines Hauses niederbringt als sie auf Papier festzuhalten...

Ich finde das Cover optisch wirklich unheimlich schön, es fängt bei dem Schaden von Rapahel an, die ihn sehr geheimnisvoll wirken lässt und ein bisschen unnahbar, aber auch die kleinen Zeichnungen und Beschriftungen im Hintergrund haben mich total angelockt. :)

Ich finde ja, dass der Klappentext des Buches eine wirklich einzigartige Geschichte verspricht, nicht nur ist der Plot so anders als alles andere was ich bisher gelesen habe, sondern ich finde das ganze klang unheimlich skurrill und auf eine sehr reizvolle Art bösartig. Ich bin sehr froh, dass meine aufgebauten Erwartungen nicht zu hoch waren und dieses wunderbare Buch ihnen sehr gut standhalen konnte.

Es ist eine komische Fortsetzung die Geschichte eines Mörders zu lesen, der ganz offen seine Sicht darlegt und dem man über die Seiten unglaublich nahe kommt, denn diese Morde sind ein Teil seiner Lebensgeschichte. Sympathien für Raphael zu entwickeln ist von daher rein gedanklich, ziemlich schwer, denn nicht nur hat er viele Morde begangen er redet über sie auch sehr leichtfüssig und so wirkt das ganze gar nicht so grausam wie es in der Realität wäre und weil er natürlich nicht jeden umbringen wollte, manches sogar ein versehen war, und andere es eventuell verdient haben, entwickelt sie sich doch. Die Sympathie.
Ich mochte Raphael sehr gerne und auch seine Geschichte hat mich einnehmen können, es gab zwar 1-2 Begegnungen mit Opfern die mir weniger zusagten und diese Stellen waren für mich dann manchmal auch etwas langatmig, aber letztendlich wird jede Begegnung mit Todesfolge zwar detailliert und ausführlich geschildert aber in Seiten gemessen füllen sie dann in der Regel nich allzu viele Seiten haben und das ganze von daher für mich kein großes Problem mit den Buch verursachte.

Generell mochte ich es einfach wie viele verschiedene Charaktere ihren Weg in dieses Buch gefunden haben und wie Raphael sich auf sie einstellte, denn Raphael selbst passt sich häufig den Menschen in seiner Umgebung an und führt in der Regel zumindest zeitweise, das gleiche Leben wie sie, dennoch ist er nicht ohne eigene Persönlichkeit und der weitere interessante Aspekt dieses Buches lag für mich auch darin zu sehen, wie er sich entwickelt, wie sich auch die Einstellung zu diesem Leben und der angehörigen Person entwickelt und so entstehen meistens ganz eigene Mordmotive.

Ein großes Thema für Raphael selbst ist auch die Beziehung zu seiner Jugendfreundin, sie wirkte auf mich wie ein großes Mysterium. Man erfährt von deren gemeinsamen Kindheit und sie ist es auch, die ihn zu seiner Pille führt. Aber im weiteren Verlauf sind es immer nur einzelne Begegnungen und dennoch scheint sie immer zu wissen in welcher Lage er sich gerade befindet.
Mich hat das von Anfang an sehr neugierig gemacht, hätte mir aber auch gewünscht, dass sie mehr Raum einnehmen würde und man schneller gewisse Dinge erfährt, aber letztendlich war ich am Ende zufrieden damit wie es verlief und es war okay, dass dieser Teil, trotz der Wichtigkeit für den Protagonisten selbst, eher ein Nebenstrang war, denn letztendlich passte es für mich schon, weil sie halt auch nur ein Teil seines ganzen Leben war.

Meine Erwartungen was Skurrilität betrifft, konnte dieses Buch im ganzen Verlauf definitiv erfüllen. Nicht nur Aufgrund dessen wie diese Morde verlaufen sondern auch wegen den ganzen Menschen die ein Teil von Rapahels Geschichte werden, die Bösartigkeit ist auch irgendwie da, aber wirklich eher unterschwellig, weil das ganze eher mit Leichtigkeit und auch ein bisschen Humor erzählt wird, so das diese nicht immer gleich spürbar ist, manchmal wiederum aber anders als ich dachte und so ergibt sich da für mich eine wirklich tolle Mischung, wie ich es erwartet und erhofft hatte, die mich wirklich begeistern konnte.

 Dieses Buch hat was ganz eigenes und ich persönlich finde es immer toll, Bücher zu entdecken die einmalig sind. Wenn diese dann noch gefallen ist es immer ein kleiner Jackpot und genau das trift auf dieses Buch auch zu, ich hab es gerne gelesen, weil nicht nur die Geschichte und die Art wie sie erzählt wurde ganz toll war, sondern auch die ganzen Charaktere die in ihr Platz finden, da stören kleine Mängel dem Lesevergnügen kaum. :)

Donnerstag, 25. August 2016

[Rezension] George





      • Preis: 14,99€
      • Einband: Gebunden
      • Seitenanzahl: 208
      • Verlag: Fischer Verlag
      • Autor/in: Alex Gino
      • Übersetzer/in: Alexandra Ernst
      • ISBN: 978-3-7373-4032-8






      George ist ein Mädchen, das ist für sie gar keine Frage, allerdings ist sie in einem Jungenkörper geboren wurden und so weiß niemand außer sie selbst, wer sie wirklich ist.
      Doch George möchte ausbrechen und sich zeigen, doch das ist einfacher gesagt als getan, ihre Chance wittert sie als ihre Schulklasse ein Theaterstück zu "Wilbur und Charlotte" auf die Beine stellen soll. George identifiziert sich mit der tapferen Spinne und will unbedingt ihre Rolle spielen...

      Das Cover ist sehr schlicht, aber der Titel in den bekannten LGBT Farben weist eine eindeutige Richtung auf, die ich als vollkommen ausreichend empfinde, generell mag ich es schon gerne schlicht und für einen Roman wie diesem,bevorzuge ich es sowieso alle mal. :)

      Ich bin ein Mensch der für Offenheit und Toleranz steht, von daher habe ich mich sehr darauf gefreut George zu lesen, denn ich finde es sehr wichtig, dass man solche Themen auch Kindern schon nahe bringt, um dort die ersten Bausteine einer neuen Gesellschaft zu legen. In der es irgendwann kein Drama mehr ist wenn man Homo-/bisexuell oder gar Transgender o.Ä. ist.
      Es sollte so normal sein wie die Heterosexualität und das schafft man, in dem man Kindern von Anfang an zeigt, dass es das gibt und sie genauso sehr damit aufwachsen wie mit dem klassischen Bild von einer Mann - Frau Beziehung.
      Von daher ist dieses Buch für mich allein Aufgrund der Thematik schon ein kleines Herzensbuch, bei dem ich hoffe, dass noch viele von folgen werden.

      Aber auch das Buch selbst konnte mich eindeutig von sich überzeugen, man merkt deutlich, dass es sich an jüngere Leser richtet, was vollkommen okay für mich war, denn ich wusste worauf ich mich einlasse.
      Bei einem solchen Buch ist es vor allem wichtig, dass die Charaktere stimmen, in gewisser Weise hat man es sich einfach gemacht in dem man möglichst die Charaktere mit eingebunden hat, die man in so ener Situation erwarten würde. Aber letztendlich hatte das natürlich seine Funktion und deswegen kann ich auch gut darüber hinwegsehen, dass sie allgemein sehr stereotypisch sind.
      Auch mit den Geschlechter-Klischees wird hier immer mal wieder gespielt, was natürlich der Veranschaulichung dient, dennoch war das der einzige Punkt der mich trotzallem gestört hat, denn davon halte ich allgemein nicht wirklich viel.

      Neben den stereotypischen Charakteren gab es für mich aber auch vereinzelte Überraschungen, zu einem Georges beste Freundin die ist, so wie George selbst natürlich, hervorragend gezeichnet und herausgearbeitet und hat wirklich gezeigt wie man mit einer solchen Situation im Idealfall umgehen sollte, so dass sie sich mit voller Wucht in mein Herz katapultiert hat und ich sie einfach nur drücken wollte für die ganze Unterstützung die sie George bietet. Authentisch fand ich auch, dass es nicht sofort für sie klar war, sondern das sie das ganze für sich auch erst einmal genau begreifen musste.

      Natürlich gibt es auch die Charaktere die für Gegenwind bzw. Unverständnis sorgen oder einfach selbsr nicht damit klarkommen können, aus welchen Gründen auch immer und auch dafür ist Raum da, doch George führt den Kampf er selbst sein zu können wirklich hervorragend und lässt sich davon nicht unterkriegen.

      Die Entwicklung des Buches fand ich prinzipiell recht interessant, es geht gar nicht so sehr um den Prozess der Umwandlung zu einem Mädchen sondern einzig und allein den anderen zu zeigen, dass sie ein Mädchen ist. Das Buch endet also da, wo vermutlich die eigentliche Wandlung anfängt, das hat mich ein bisschen überrascht, auch wenn die geringe Seitenzahl es eventuell hätte vorhersehen lassen, aber eigentlich fand ich es so ziemlich perfekt.
      Es ist ein harmonisches und gut gewähltes Ende, das noch mal eine wichtige Botschaft mit sich bringt und ich fand es war genau der richtige Zeitpunkt um aufzuhören, der Rest ist in die Wege geleitet und die Fantasie lässt sich den Rest zusammen spinnen und gerade weil sich dieses Buch an die jungen Leser/innen richtet, ist es vielleicht auch gar nicht so leicht den genauen Prozess mit einzubeziehen und so ist es eher ein moralisches Buch, das sich viel mehr mit den Emotionen von ihr auseinandersetzt und genau dadurch konnte George mich so erreichen, also insgesamt wurde da der richtige Weg gewählt, wie ich finde.

      George ist ein wirklich herzliches Buch, mit einer wundervollen Protagonistin, die endlich sie selbst sein möchte und dabei einen Weg findet sich allen zu zeigen. Ein schwieriges Thema sehr verständnisvoll und empathisch erzählt, man fühlt mit ihr und versteht sie und genau deswegen sollte dieses Buch gelesen werden von jungen so wie von älteren Leser/innen. ♥

      Sonntag, 31. Juli 2016

      [Neuzugang] Glücksmomente zum Monatsende. ♥

      Hallo meine Lieben,

      bevor der Juli nun zu Ende geht, möchte ich euch ganz dringend noch meine letzten Neuzugänge zeigen. Es ist doch ein bisschen mehr zusammengekommen als gedacht, was vor allem auch daran liegt, dass ich endlich mal Glück hatte die Lovelybox zu gewinnen und das dann ja eher unerwartet daher kam. :)
      Ich hab mich aber unheimlich gefreut, den Inhalt kennt ihr wahrscheinlich mittlerweile aber ich erzähle euch natürlich was ich von den Büchern halte. :)
      Aber nicht nur die Box hab ich gewonnen sondern auch zwei weitere Bücher und auf die freue ich mich schon ganz unheimlich. :)



      Elanus hab ich bei der Blogger-Aktion vom Loewe Verlag gewonnen und mich unheimlich gefreut, denn auch wenn die Autorin nicht immer einen Volltreffer bei mir landen konnte, so finde ich jede ihrer Geschichten allein vom Klappentext immer sehr reizvoll und so freue mich wahnsinnig darüber Elanus schon vorab lesen zu können. :)

      Pretty Baby steht schon seit ich es entdeckt habe auf meiner Wunschliste, zwar hat mich das Debut der Autorin nicht vom Hocker reißen können, aber allein der Klappentext zu diesem Buch klingt so mega spannend, dass ich nicht anders kann, als der Autorin erneut eine Chance zu geben und ich bin schon so gespannt und hoffe einfach darauf, dieses Mal nicht enttäuscht zu werden. :)

      Zurück ins Leben geliebt hat ja schon vor seinem Erscheinungstag für viel Aufregung gesorgt, ich konnte das Drama ehrlich nicht nachvollziehen und fand es beschämend, zudem finde ich weder das Cover hässlich noch den Titel. :D Ich hab dieses Buch bei Facebook direkt vom Verlag gewonnen, in erster Linie natürlich nicht damit gerechnet, aber mich umso mehr gefreut und ich bin ganz gespannt wie mir dieses Buch gefallen wird, zu mal ich noch keines ihrer Bücher gelesen habe.



      Survive klingt mega spannend und ich freue mich schon sehr darauf in die Story einzutauchen, irgendwie landen derzeit immer mehr Thriller in meinem Regal, das ist für mich selbst eine ganz spannende Entwicklung weil ich immer noch ein bisschen dabei bin herauszufinden welche Richtung in dem Genre mir am besten gefällt etc. Vor 2 Jahren wäre dieses Buch eher nicht in mein Regal gekommen und heute freue ich mich tierisch drauf. :)

      Night Falls war in der Lovelybox drinnen und ich muss sagen, dass ich dieses Buch noch gar nicht wirklich auf dem Schirm hatte, dabei scheint es wohl schon sehr viele Leser gefunden zu haben. Ich muss erfreulicher Weise sagen, dass mich der Klappentext direkt angefixt hat, ich bin auch schon sehr gespannt auf die Story, die klingt nämlich einfach sehr interessant und gefährlich und ich mag es wenn die (lieben) Protagonisten ein Geheimnis zu hüten haben, mal sehen welches es ist.

      Justins Heimkehr hab ich ein paar mal gesehen, aber es hat nicht mein Interesse geweckt. Nun lag es in der Lovelybox und dann liest man natürlich den Klappentext und was soll ich sagen? Es klingt soo gut, es ist nicht direkt ein Thriller sondern es zeigt eher das danach, was passiert mit einem Menschen der eine Entführung überstanden hat? So klingt es laut Klappentext zumindest für mich und  das finde ich wahnsinnig spannend und ist damit definitiv mein Lieblingsbuch aus der Box.

      PS: Ein weiteres Buch war ebenfalls in der Box und zwar Die Anklage von John Grisham dieses Buch hab ich allerdings schon einmal auf Was liest du? in einem Überraschungspaket gewonnen und mich damals schon nicht allzu sehr angesprochen und das tut es auch nun nicht wirklich. :D Aber zwei aus drei Büchern sind für mich absolut ansprechend von daher bin ich mehr als zufrieden mit der Box. ♥

      Mittwoch, 27. Juli 2016

      [Rezension] Die Auslese 03 - Nichts ist, wie es scheint





      • Preis: 16,99€ [D]
      • Einband: Gebunden
      • Seitenanzahl: 382
      • Verlag: Penhaligon
      • Autor/in: Joelle Charbonneau
      • Übersetzer/in: Marianne Schmidt
      • ISBN: 978-3-7645-3119-5






      Nach den jüngsten Ereignissen wird immer deutlicher wie wichtig die Abschaffung der Auslese wäre und das der Feind selbst bei den vermeintlich guten lauert. Die Präsidentin bittet Cia um Hilfe, denn nur sie ist die einzige Möglichkeit um die Auslese endgültig zu stoppen.
      Cia bekommt eine Liste mit Namen, die alle für den Erhalt der Auslese sind und von daher ausgeschaltet werden müssen und zwar bevor sie es schaffen die Präsidentin zu stürzen.
      Nicht nur, dass Cia auf einmal beweisen muss, dass in ihr wirklich eine Führungsperson steckt die bereit ist Opfer für das große ganze zu erbringen, in dem Zeitrahmen ist es eine unmögliche Aufgabe und sie braucht Hilfe, doch wem kann sie wirklich vertrauen?..

      Hach diese Reihe, ich mag den Hintergrund immer unglaublich gern und finde sie sehr passend gewählt aber immer wieder stört es mich wie echlecht die weibliche Person dort hineingearbeitet ist. Aber gut, ich hänge mich nicht allzu sehr an der Optik auf, denn für mich zählt dann doch nur der Inhalt. :)

      Ich hab mich seit erscheinen schon wahnsinnig auf den Abschluss der Reihe gefreut, allerdings häuften sich dann die enttäuschten Stimmen, dass dieser Teil langatmig, unspannend und der Reihe einfach nicht gerecht werden würde und wie es dann meistens so ist, die Laune auf das Buch sinkt.
      Allerdings bin ich dann bei Julia von Miss Foxy Reads auf eine äußerst positive Rezension gestoßen und ihre Beschreibung vom Buch, fand ich mehr als gelungen, so dass ich letztendlich doch schleunigst zum Buch gegriffen habe und nicht enttäuscht wurde!

      Im vergleich zu den ersten beiden Büchern, in denen die Action sehr groß geschrieben wurde und alles sehr viel durch Handeln gelöst wurde, ist hier eine deutliche Veränderung zu spüren.
      Denn auch wenn Cia und Co. dazu gezwungen sind zu Handeln und auch bereit sind zu töten, so sticht in diesem Buch doch viel eher die Kommunikation hervor.
      Aber auch die reinen Gedanken von Cia stehen im zentralen Fokus, gerade wenn es darum geht Vertraute zu finden.
      Ich sah darin wirklich eine große Spannung, viel mehr Spannung sogar als mir große Kampfszenen geben konnte. Das ganze wird einfach immer ernster und ich mag es wirklich sehr, dass Cia nicht unbedacht an die Situation herangeht und zwischendurch auch zweifelt, denn es ist viel was von ihr verlangt wird und ich fänd es einfach unnatlürlich wenn ein Charakter wie Cia, das ganz leicht auf die Schulter nehmen würde.
      Ich fand die ganze Schilderung einfach authentisch und wie gesagt sehr spannend, weil gerade der Untertitel natürlich dazu verleitet erst einmal jeden als verdächtigt anzusehen und nicht nur einem selber geht es so, sondern auch Cia und ich fand es sehr gut, dass sie dieses misstrauen nur schwer abgelegt hat und auch immer in ihrer Planung mit eingebaut hat und das für und wieder immer abgeschätzt hat.

      Der Verlauf der Handlung baut sich von daher sehr langsam auf, das kann man schon sagen. Aber für mich entstand dadurch keine Langatmigkeit, ich hab Cia bei ihrer letzten Mission einfach mit großem Interesse gefolgt, es wird einfach politischer das merkt man relativ schnell und gerade mit der Mistgunst im Nacken, hat sich bei mir sogar eher ein Sog entwickelt, denn ich wollte unbedingt Wissen, wer denn nun alles zu den Guten gehört und welche Machenschaften sich wirklich im Hintergrund abspielten. Im Verlauf gibt es zudem immer kleinere Hinweise auf noch bestehende Ungereimtheiten, so dass die Spannung bei mir auch deswegen stieg.

      Ich muss sagen, dass das Ende mich zwar nicht vollkommen überraschen konnte, weil manches dann doch mit der Zeit offensichtlich wird und ich mir beispielsweise auch sehr gut ausmalen konnte, von welchen Charakteren wir Abschied nehmen müssen - was von Anfang an für Angst bei mir gesorgt hat - aber dennoch gab es immer wieder kleinere Dinge mit denen ich so genau nicht gerechnet hatte und die ich manchmal auch gar nicht in Erwägung gezogen habe. Rein vom Verlauf bin ich mit dem Abschluss der Reihe auch wirklich zufrieden gewesen, ich mochte es und finde gerade Cia zeigt im Epilog noch einmal ganz wunderbar ihre Entwicklung die sie durch diese Zeit erlebt hat und ich fand es ganz stark, dass sie für sich ihre Prioritäten setzt, selbst wenn es manchmal schwer fällt..

      Cia steht sowieso im Mittelpunkt, bei den Nebenfiguren kam hauptsächlich Raffe noch gut zur Geltung, gerade wenn man Misstrauen aufbauen will finde ich das eigentlich immer vollkommen okay und hat mich in diesem Fall nicht gestört.
      Auch dass die Liebesgeschichte zwischen Cia und Tomas eher zweitrangig war mochte ich, denn auch wenn ich Cia ihr Liebesglück gegönnt habe, so wäre es in dieser Situation einfach Fehl am Platz gewesen.

      Für mich der spannendste Teil, weil er einfach noch mal erwachsener und ernster geworden ist und sich die Story und vor allem auch Cia, hervorragend und authentisch entwickelt hat. Ich hab große Spannung und Neugier beim Lesen empfunden und auch wenn nicht alles unvorhersehbar war, so hat mir das Ende rein inhaltlich gefallen und trotzdem mit kleinen Überraschungen überzeugt. Ein grandioser Abschluss!