Donnerstag, 16. Februar 2012

[Rezension] Rosendorn

von Jenna Black.
"Eine geheimnisvolle Stadt.
Auf der Suche nach ihrem Vater kommt Dana nach Avalon - dem einzigen Ort auf der Erde, wo sich Feen - und Menschenwelt überschneiden.
Ein heimtückischer Verrat
Das Willkommen in Avalon ist jedoch alles andere als herzlich: Dana wird gefangen genommen - von ihrer eigenen Tante
Eine riskante Liebe
Ihr einziger Verbündeter ist der gefährlich, gutaussehende Feenjunge Ethan. Doch kann Dana ihm wirklich vertrauen?"  

Dana, halb Mensch halb Fee, hat endgültig genug von ihrer Alkohol abhängigen Mutter!
Nach dem Dana auf einem Schulkonzert von ihrer Mutter zu Tode blamiert wird, entschließt sie sich dazu endlich ihren Vater aufzusuchen - eine Fee.
Nach kurzem telefonischen Kontakt steht es fest; Dana wird nach Avalon reisen - dem Ort wo Menschen und Feen zusammen kommen.
Dort angekommen wird sie von ihrer Tante in Beschlag genommen, sie erfährt, dass ihr Vater im Gefängnis sitzt aber wohl bald frei kommen wird, doch bis dahin müsse sie in Sicherheit gebracht werden. Wovor?
Sie wird eingesperrt, Fragen werden ihr keine beantwortet und Tante Grace scheint nicht gerade die Freundlichkeit in Person zu sein.. Irgendwas stimmt da doch nicht?
Doch Rettung naht, sie wird von Kimber und Ethan, einem Geschwisterpaar, aus den Fängen von ihrer Tante befreit.
Ethan der nicht nur unverschämt gut ausschaut ist auch eine mächtige Fee, denn er ist eine Art Wunderkind was die Magie betrifft. Sehr zum missfallen seiner Schwester Kimber die nur mit einer außergewöhnlichen Intelligenz punkten kann.
Schnell ist Dana Ehtan verfallen und auch mit Kimber, die eigentlich gar nicht so übel ist, wie man zuerst annehmen konnte, wird schon bald zu einer Freundin.
Und endlich bekommt sie ein paar Fragen beantwortet. Wieso ist ihr Vater ihm Gefängnis? Wieso wollte ihre Tante sie einsperren?
Und kann sie Kimber und Ethan wirklich vertrauen oder führen auch sie was im Schilde?

Ich habe mich sehr auf dieses Buch gefreut, das Buch ist einfach wunderschön gestaltet und macht so viel Lust auf das Buch und auch der Klappentext hat mich angesprochen.
Doch schon am Anfang hatte ich Probleme damit mit dem Buch warm zu werden, das viel mir schon auf der ersten Seite auf. Irgendwas gefiel mir nicht - der Schreibstil.
Doch ich hatte Hoffnung und dachte mir das wird schon noch werden und ich gewöhne mich daran..
Dem war nicht so er hat mich die ganze Zeit gestört, ich weiß nicht ob man ihn als schlecht bezeichnen kann. Er hatte einfach nichts besonderes an sich und war zu leicht.
Es wirkte alles nicht authentisch, dieser krampfhafte Versuch, das Buch so jugendlich wie möglich klingen zu lassen war einfach zu viel und konnte ich nicht wirklich ernst nehmen.
Beim lesen kam mir die ganze Zeit P.C. Cast in den Sinn, mich hat der Schreibstil von Jenna Black sehr an ihren erinnert und dem Schreibstil von P.C. in HoN konnte ich ebenso wenig was abgewinnen.
Also wahrscheinlich ist er einfach nicht nach meinem Geschmack!

Die Charaktere waren größtenteils alle sehr Klischeehaft.
Dana das besondere Mädchen, was vorher immer unscheinbar war und natürlich noch null Erfahrung mit Jungs hatte. ;)
Ethan der wunderschöne und geheimnisvolle, der alles kann und tief innen drin ein warmes Herz hat.
Sowohl Dana als auch Ethan waren mir nicht wirklich sympathisch. Ethan wirkt überheblich und arrogant, vor allem seiner Schwester gegenüber, auch wenn ich ihm zu Gute heißen muss, dass er gegen Ende auch mal eine andere Seite von sich zeigt.
Dana hingegen hat mich die ganze Zeit einfach nur genervt.^^
Es war einfach nicht sonderlich angenehm das Buch die ganze Zeit aus ihrer Perspektive lesen zu müssen. Ständig wurde man darauf hingewiesen wie ihr Charakter ist, zynisch, reif, misstrauisch ect. viele von ihren augelisteten Eigenschaften konnte ich persönlich während des lesens nicht entdecken.
Das darauf hinweisen wie ihr Charakter tickt hat mich auch gestört. Der Charakter sollte sich in den Aussagen, Verhalten und den Taten eines Protagonisten heraus kristallisieren.
Da finde ich Beschreibungen einfach überflüssig besonders wenn diese ständig auftauchen.
Außerdem konnte ich mich nicht in sie hinein versetzen und bei einigen ihrer Gefühle und Gedanken war ich ganz überrascht und fand sie ein wenig überzogen

Kimber hat mir ganz gut gefallen. Ich mochte ihre kühle Art die eigentlich nur dazu da war um ihre Verletzlichkeit zu kaschieren.
Und auch Finn, der später zu Danas Bodyguard wird, so wie sein Sohn Keane waren mir sehr sympathisch. Sie wirkten einfach nicht so aufgesetzt und unecht wie bspw. Dana.

Die Geschichte an sich war zwar nicht außergewöhnlich spektakulär aber dennoch ganz interessant, am Ende des Buches kam ich allerdings schon zu der Erkenntnis, dass insgesamt wirklich nur sehr wenig passiert ist. Ein schnelleres voran kommen in der Geschichte hätte für wesentlich mehr Spannung gesorgt, denn ich bin der Meinung, dass das was bisher passiert ist auch auf 200-250 Seiten gepasst hätte.
Aber gut, trotz der Schwachstellen die das Buch meiner Meinung nach aufweist, werde ich wohl am Ball bleiben und den 2. Teil auch lesen.
So viel Spannung war dann doch enthalten, dass ich wissen möchte was noch alles auf Dana zu kommen wird. ;)

  • Broschiert: 400 Seiten
  • Verlag: PAN (3. Februar 2012)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3426283506
  • ISBN-13: 978-3426283509

Hab schon besseres gelesen, aber okay.

Ich hoffe ich habe niemanden die Lust auf das Buch genommen. ;) Falls ihr das Buch gelesen habt, würde mich eure Meinung dazu interessieren? :)

Kommentare:

  1. Schöne Rezi! :) Ja das Cover ist wirklich schön.
    Lg Steffi

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  2. Die Rezi ist dir wirklich gut gelungen, auch wenn wir ganz anderer Meinung sind :D
    Ich fand es schön und überhaupt nicht Klischeehaft!
    Naja, wenn jeder gleich denken würde, wäre das ja auch ziemlich komisch ;)
    Liebe Grüße!

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