Montag, 9. Juli 2012

[Rezension] Das göttliche Mädchen

von Aimee Carter
"Sie sind nach Eden gekommen, weil es der Wunsch ihrer sterbenskranken Mutter ist. Hier lernt Kate den attraktiven und stillen Henry kennen. Seit der ersten Begegnung fühlt sie sich auf unerklärliche Weise zu ihm hingezogen. Er sieht so gut aus und scheint gleichzeitig so ... unendlich traurig zu sein. Bald erfährt Kate, warum: Er ist Hades, der Gott der Unterwelt! Und er macht ihr ein unglaubliches Angebot: Er wird ihre Mutter heilen, wenn Kate sieben Prüfungen besteht und sein geliebtes Wintermädchen wird. Aber ob ihre Seele für ein Winterleben stark genug ist? Bisher haben alle ihr Scheitern mit dem Tod bezahlt."

Inhalt:
Kate lebt für ihre schwer kranke Mutter, sie hat ihr eigenes Leben aufgegeben um das Leben ihrer Mutter aufrecht zu erhalten. Sie pflegt sie und unterstützt sie wo sie nur kann. Als sich ihre Mutter wünscht nach Eden zu ziehen, willigt Kate ein, dort lernt sie Henry kennen, sie fühlt sich zu ihm hingezogen, doch dann macht er ihr ein Angebot, sie muss 7 Prüfungen bestehen und dann wird sie seine Frau, sie lehnt ab, doch dann erfährt sie wer Henry wirklich ist - Hades, der Gott der Unterwelt, und nur wenn sie sein Angebot annimmt wird sie ihre Mutter nicht verlieren..

Gestaltung:
Das Cover gefällt mir sehr gut, es hat wirklich etwas göttliches an sich, das Kleid des Mädchen ist sehr passend gewählt und dass sie so im grünen liegt verleiht dem Cover das gewisse etwas.

Meinung:
Ich bin ein großer Fan der griechischen Mythologie und bin daher immer wieder begeistert wenn sie in Büchern mit einbezogen wird.
Die Grundidee des Buches hat mir sehr gut gefallen und klang für mich sehr neu.

Anfangs dreht sich alles um die Krankheit ihrer Mutter, man bekommt mit wie Kate damit umgeht und das was sie tut ist wirklich sehr löblich. So schließt man dieses Mädchen gleich ins Herz und man wünscht ihr nur alles gute. Für Kate ist es einfach selbstverständlich sich so für ihre Mutter aufzuopfern und man hat wirklich den Eindruck sie tut es gern, denn nichts ist ihr wichtiger als ihre Mutter.
Ich stelle mir diese Situation nicht leicht vor umso bewundernswerter ist ihr Umgang damit.

Als die beiden dann nach Eden ziehen, gelangen sie an einen merkwürdigen Ort erst im laufe der Handlung erfährt Kate die ganze Wahrheit über Henry und Eden und das sorgte bei mir für die ein oder andere Überraschung.
Was die Beziehung zwischen Kate und Henry betrifft, so war klar, dass sie hier eine Liebesgeschichte anbahnt, diese ist aber sehr gelungen, warum? Sie ist einfach sehr realistisch gehalten, Henry hängt immer noch an seiner Frau Persephone und kann sie nicht ganz vergessen, diese will er ersetzen und Kate soll es sein. Doch sich von Persephone zu lösen fällt ihm nicht einfach und so wird Kate ab und zu auch abgewiesen, für beide keine leichte Angelegenheit zusammen zu finden.

Sehr interessant war die Darstellung von Henry/Hades, normalerweise ist er der Böse, doch hier wird er mal auf eine ganz andere Weise betrachtet, er ist ein sehr gefühlvoller Mann der einfach sehr viel Leid in der Liebe erfahren musste und so vielleicht nicht immer den umgänglichsten Gott darstellte. Diese Betrachtungsweise hat mir sehr gut gefallen.

Was die 7 Aufgaben betrifft, so bleibt man da lange unbefriedigt. Ich war sehr gespannt was das für Aufgaben sein werden, aber sie kommen nicht wirklich vor, doch das Ende kommt und man wird schlauer, lasst euch da einfach überraschen. :)

Fazit:
Ich hatte anderes vom Buch erwartet bin aber absolut nicht enttäuscht, ein gelungener Auftakt der Lust nach mehr macht. :)
Super Buch.

Weitere Informationen:

  • Broschiert: 298 Seiten
  • Verlag: Mira Taschenbuch im Cora Verlag; Auflage: 1 (10. Mai 2012)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 386278326X
  • ISBN-13: 978-3862783267
 

1 Kommentar:

  1. ich hab es im urlaub (wo ich grad noch bin) gelesen und fand es leider ziemlich schlecht :) aber trotzdem schöne rezi!

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