Dienstag, 9. Dezember 2014

[Adventskalender] 24 Türchen - 24 Blogs: Türchen 9 + Gewinnchance


Hallo meine Lieben,

noch gestern konntet ihr bei Litis ein Türchen öffnen, heute allerdings ist es endlich soweit und ich bin an der Reihe.
Ich hoffe, dass euch das was ich für euch habe zumindest ein bisschen gefällt. :)
Ich habe euch eine kleine Geschichte geschrieben, passend zur Winterzeit und hoffe ihr könnt euch ein bisschen daran erfreuen, ich bin keine Autorin oder Ähnliches also erwartet nicht zu viel. :D


"Als ein kleines Mädchen am Morgen erwachte, galt ihr erster Blick dem Fenster. Die Sonne strahlte schon am Himmel und warf ihre Strahlen mitten in das Gesicht des Mädchens.
Zuerst kniff sie ihre Augen zusammen, doch als das Mädchen die weißen Punkte sah, die draußen mit dem Wind tanzten, riss das Mädchen ihre grünen Augen auf und Freude war in ihnen zu sehen.
Der erste Schnee des Jahres legte sich wie eine Decke über die Erde. Sie sprang auf ihrem Bett und lief schnell zum Fenster um es zu öffnen.
Der Schnee lag schon cm dick auf dem Boden, frisch und pudrig, durch die Strahlen der Sonne funkelnd.

Das Mädchen fing aufgeregt eine einzelne Schneeflocke mit ihrer kleinen Hand auf, doch als sie, sie genauer betrachten wollte, schmolz sie bereits dahin.
Sie versuchte es erneut, doch es geschah das selbe wie zuvor.
Das Mädchen ließ sich die Freude dadurch aber nicht nehmen, sie streckte ihren Kopf aus dem Fenster hinaus und die Flocken verfingen sich in ihren braunen Locken.
Ihre Zungenspitze lugte zwischen den Lippen hervor und auch dort ließen sich die Flocken nieder. Das Mädchen konnte die Aufregung in sich kaum noch halten, sie wollte unbedingt raus in den Schnee ihre Hände in ihn vergraben, Kugeln formen und die Kälte um sich spüren.
Eigenständig zog die sich an und vergaß dabei nicht den kratzigen Schal den sie sonst nicht mochte.
Als sie fertig war, schlich sie sich leise aus ihrem Zimmer raus und tapste die Treppen hinunter.
Das Haus war noch sehr still, sie wusste nicht wie spät es war aber sie wollte nicht riskieren ihre Eltern zu wecken.

Kurz vor der Haustür blieb sie kurz stehen, sie mochte den Anblick von unberührten Schnee und wollte den Anblick nicht sofort zerstören indem sie ihre Spuren auf dem Schnee verteilte.
Im nächsten Augenblick allerdings konnte sie es nicht mehr abwarten mit den Stiefeln im weichen Schnee einzusinken und das sanfte Knirschen unter sich wahrzunehmen.
Also setzte sie einen Fuß nach vorn und kaum ist das Bild der Unberührtheit durchbrochen kennt sie auch keinen Halt mehr. Sie springt nach vorn und läuft mit großen Schritten durch den Schnee.

Die kleinen Abdrücke zeigen den Weg den sie einschlägt und zeigt deutlich, dass sich sich vom Grundstück ihres Heims zu entfernen scheint. Beim näheren hinsehen merkt man, dass sie etwas zu verfolgen scheint.
Eine einzelne Schneeflocke gleitet zielstrebig und kontrolliert umher.
Dem Mädchen erschien dies ziemlich ungewöhnlich, beobachtet man die anderen die orientierungslos umhergeweht werden, trotz sie selbst dem Gegenwind, zudem wies diese eine Schneeflocke eine beachtliche Größe auf, im Vergleich zu den anderen..
Das Mädchen hielt diese Schneeflocke für eine ganz besondere und sie wollte sie fangen und betrachten.
Sie wusste sehr wohl, dass sie zerschmolz wenn sie, sie auf die Hand nahm doch wenn sie die Schneeflocke schnell genug fing, dann könnte sie sich ihr Muster einprägen.

Sie sprang und stolperte, so dass sie mit ihrem ganzen Körper im weichen Schnee landete, ein schallendes Lachen war von dem Mädchen aus zu hören. Sie zögerte nicht einen Moment, sondern kam rasch wieder auf die Beine und setzte ihre Jagd fort.
Sie merkte gar nicht, wie sie sich immer weiter von ihrem Haus entfernte und schon dabei war in den angrenzenden Wald zu laufen.
Mit ihrem Blick fixierte sie einzig und allein diese eine besondere Schneeflocke, die genau zu wissen schien wohin sie wollte.
Als das Mädchen wieder in greifbare Nähe der Flocke war, setzte sie erneut zum Sprung an, nur diesmal voll konzentriert.
Mit all ihrer Kraft sprang sie richtung Himmel, streckte ihre kurzen Arme soweit aus wie möglich und griff zu.

Sofort nach der Landung, öffnete sich ihre kleine Hand und das Mädchen sah wie einzelne Flocken in ihrer Hand zu Wasser wurden, allerdings eine blieb bestehen.
Das Mädchen wunderte sich nur kurz darüber, dann wurde ihr klar, dass es die ganz besondere Schneeflocke war.
Sie betrachtete das Muster der Schneeflocke haargenau und erfreut sich an dem Anblick, die Schneeflocke funkelte hell, voller Ehrfurcht berührte sie die Flocke mit dem Zeigefinger der anderen Hand, sie war kalt und fest. Es war deutlich zu spüren, dass sie aus Eis bestand, doch ließ sie sich nicht von Wärme beeindrucken. Nicht einmal ein bisschen Feuchtigkeit ging von ihr aus.


Die Freude des Mädchens stieg an, sie hatte hier einen kostbaren Schatz gefunden und wollte ihn für sich behalten. Als sie die Schneeflocke umdrehte, um die andere Seite näher ansehen zu können, musste sie feststellen, dass die Schneeflocke schon jemanden gehörte.
Eine durchnässte kleine Gestalt umklammerte winzige Halter die an der Schneeflocke befestigt waren als die Gestalt das Mädchen sah, erschrak sie fürchterlich, doch auch das Mädchen war zu überrascht davon, so dass sie die Schneeflocke aus der Hand verlor. Als das Mädchen die Schneeflocke wieder aufsammel wollte, war die Gestalt fort. Das Mädchen glaubte schon fast, dass sie sich die Gestalt nur eingebildet hatte, doch dann flatterte sie direkt vor ihrer Nase herum.

>>Gib mir die Schneeflocke wieder, ohne sie komme ich nicht durch den starken Wind.<<

Das Mädchen schaute in das grimmige Gesicht der Gestalt und konnte nun erkennen, dass es sich um eine kleine Fee handelte. Nie im Traum hätte sie dran geglaubt, dass es Feen wirklich gab, doch nun hatte sie eine direkt vor sich.

>>Bist du wirklich eine Fee?<< ohne groß darüber nachzudenken, platzte diese Frage aus ihr heraus. Doch die Fee schien erfreut darüber erkannt worden zu sein und zum ersten Mal zeichnete sich ein Lächeln in ihrem Gesicht ab.
>>Eine Winterfee genau genommen, wie der Schnee können auch wir nur in der Kälte überleben und schmelzen dahin, wenn wir zu viel Wärme ausgesetzt werden.<<

Dass, die Feen so vergänglich waren, stimmte das Mädchen traurig. Die Fee schien das zu merken und munterte sie mit ihrer nächsten Aussage sofort wieder auf.

>>Mach dir keine Sorgen um uns, es ist schon tausende von Jahren her, dass tatsächlich eine von uns geschmolzen ist, mittlerweile haben wir Wege gefunden um uns zu schützen.<< Als die Fee das so erzählte, fing sie von ihnen an zu leuchten, die Freude die sich in ihr ausbreitete drang nach außen. Das Mädchen war sich in diesem Augenblick sicher, dass es keinen schöneren Anblick gab als eine Fee die vor Freude strahlte.

Das Mädchen wurde unglaublich neugierig und es schwirrten ihr alle möglichen Fragen im Kopf herum, die alle nacheinander aus ihr herauspurzelten, so dass die Fee nicht mal dazu kam sie auch zu beantworten.
Die Fee war über diese Neugierde äußerst belustigt und machte dem Mädchen ein unwiderstehliches Angebot.
>>Wie wäre es, wenn du einfach mit mir kommst und ich dir mein Reich zeige?<<
Und schon wieder fielen dem Mädchen allerhand Fragen ein, was würde sie erwarten? Würde sie andere Feen zu sehen bekommen? Bevor sie diese Fragen allerdings wirklich stellen konnte, gab die Fee ihr zu verstehen, dass sie es einfach abwarten wollte.

Das Mädchen gab der Fee also ihre Schneeflocke wieder und fand den Anblick äußerst entzückend, wie sie sich an der Schneeflocke befestigte. Mit dem nächsten Windhauch, stieg die Flocke in die Luft und die Fee begann die Kontrolle über die Richtung zu übernehmen.
Das Mädchen war äußerst bemüht Schritt zu halten, doch bei einer stärkeren Windböe, sauste die Fee schnell davon.

Der Wind sauste auch dem Mädchen um die Ohren und sie war froh ihren Schal mitgenommen zu haben, denn dieser konnte ihr Gesicht gut vor der Kälte schützen. Als sie der Schneeflocke eine Weile folgte, sah sie eine große und prächtige Eiche vor sich stehen, in der war eine kleine Öffnung zu sehen und das Mädchen merkte wie die Fee direkt darauf zusteuerte.

Dem Mädchen überkam eine starke Unsicherheit, wenn die Fee dort wohnte, wie konnte sie dann ihr Reich besuchen? Ehe sie weiter darüber grübeln konnte, landete die Schneeflocke in der Öffnung und die Fee löste sich von ihr.
>>Warte einen Moment auf mich.<<
Dieser Moment erschien dem Mädchen ziemlich lang und ihre Füßen fingen an zu frieren, dadurch das sie sich nicht weiter bewegte. Nun schaute sich das Mädchen näher um und konnte nur lauter schneebedeckter Bäume um sich herum sehen. Auch die von ihr hinterlassenen Fußspuren waren nur noch leicht zu erkennen. Mit einem Mal wurde dem Mädchen bewusst, dass sie nicht wusste wo sie war und wie weit entfernt sie schon von ihrem Haus war und diese Erkenntnis ängstigte sie fürchterlich. In ihren Augen bildeten sich die Tränen, gerade als die erste Träne ihre Wange hinabrollen wollte, erschien die Fee wieder vor ihr. Die Fee war klug genug um die Situation einschätzen zu können und sie bekam Mitleid mit dem kleinen Menschen, die den Weg nach Hause nicht mehr kannte.

>>Willst du immer noch sehen wie die Feenwelt ausschaut?<<
Das Mädchen wusste nicht mehr was es wollte, sie wollte Heim und sich in das Bett ihrer Eltern legen.
>>Wie wärs, ich zeige dir meine Welt und dann helfe ich dir nach hause zu kommen!<<
Ein kleiner Hoffnungsschimmer überfiel das Mädchen.
>>Kannst du das denn?<<
Die Fee fühlte sich leicht ertappt und ihre Wangen eröteten.
>>Ich weniger, aber ich kenne jemanden der es kann.<<
Während sie das sagte strahlte sie wieder Freude aus und auch das Mädchen fühlte sich merklich besser.

Nun stellte sie sich nur noch die Frage wie sie denn in das kleine Loch hineinschlüpfen konnte, doch dann sah sie eine weitere Elfe, sie unterschied sich sehr stark von der ersten und als sich ihre Blicke trafen machte sie einen Satz nach vorn und sprach direkt zu ihr.
>>Hallo kleines Mädchen, Phelia hat uns von eurer Begegnung erzählt und wir freuen uns dich bei uns begrüßen zu dürfen. Mit Hilfe von ein bisschen Magie werde ich dir die Möglichkeit schaffen zu uns zu gelangen, also erschrecke dich nicht.<<
Mit der Warnung trat ein grinsen auf ihr Gesicht und schon machte sich die zweite Fee an ihr Werk.
Sie hob die Hände in die Luft und auf einmal schimmerten ihre kristallende Hände in einem kraftvollen blau. Das Mädchen erkannte die Konzentration die, die Fee aufwand. 
Schon im nächsten Moment schleuderte die Fee ihre aufgeladene Kraft genau auf das Mädchen und ehe das Mädchen sich versah schrumpfte sie auf die Größe der Feen und befand sich im freien Fall. Ein Schrei entfuhr ihr und sie kam bitterliche Angst, doch dann landete sie mit einem Plumps auf einer Schneeflocke. 
Sie hielt sich an ihr fest, glücklicherweise übernahm Phelia von weitem die Steuerung, so dass sie sanft hinauf zur Öffnung geflogen wurde. Sie landete direkt neben den beiden Feen und bedankte sich mit einem schüchternen Lächeln, sie war immer noch ein bisschen schockiert von dem eben erlebten. Phelia schien erfreut darüber, dass ihre neue Freundin nun in ihrer Größe war und zwinkerte ihr fröhlich zu und griff nach ihrer Hand. 
>>Fee Luvia, darf ich ihr jetzt alles zeigen?<< 
Die Fee, die das Mädchen soeben geschrumpft hatte, nickte und ein herzliches Lächeln zeigte sich auf ihrem Gesicht als sie sich an das Mädchen wand. 
>>Fühl dich heimisch bei uns kleines Mädchen, sobald du zur Heimkehr bereit bist verkünde es Phelia und sie bringt dich wieder zu mir, so erlangst du deine ursprüngliche Größe zurück.<< 
Ehe das Mädchen etwas erwidern konnte wurde sie schon von Phelia hintersich hergezogen, nur ein schallendes Lachen konnte sie noch von Luvia wahrnehmen. Alle Fragen die dem Mädchen vorhin vorschwebten, tauchten nun wieder vor ihr auf. 
>>Wie kommt es, dass Luvia meine Größe verändern kann und du nicht?<< 
Phelia hielt abrupt an und das Mädchen hatte Mühe rechtzeitig zu bremsen und nicht in Phelia hineinzulaufen. 
>>Hab ich schon gefragt wann deine erste Frage gestellt werden wirklich. Es gibt verschiedene Kräfte die eine Fee entwickelte. Ich kann andere Dinge kontrollieren, Dinge wie die Schneeflocken, dadurch kann ich sie steuern wie es mir beliebt. Das ist eine sehr gängige Kraft die viele von uns haben, sie ist sehr wichtig, da wir dadurch viel für das allgemeine Wohl tun können. Luvias Kraft ist ebenfalls sehr nützlich, bisher aber auch einzigartig.<<

Gemeinsam schlängelten sich die beiden durch die schmalen Gänge in einer großen Halle machten sie halt und das MädchenKam nicht heraus aus dem Staunen. Es herrschte ein großes Gewimmel in dieser Halle etliche Feen flogen umher, spielten miteinander, unterhielten sich und lachten miteinander. 
>>Die Baumkrone, der Sammelpunkt aller Feen, wer nicht am arbeiten ist oder in seinem Ästchengemach schläft, der hält sich hier auf.<< 
Das Mädchen merkte wie Phelia und sie die Aufmerksamkeit auf sich zogen, doch Phelia schenkte dem keinerlei Beachtung. Sie schien ausschau nach jemanden zu halten und ihre Augen weiteten sich freudig als sie eine unscheinbare Fee entdeckte. 
>>Komm, ich stelle Xavius vor, er ist mein bester Freund.<< 
Und schon sauste Phelia mit dem Mädchen in der Hand wieder voran. Erst schien Xavius sich zu freuen, doch als er merkte, dass Phelia nicht allein auf ihn zukam verspannte er sich und wirkte mit einem Mal schüchtern und zurückhaltend. Phelia schenkte dem keine Beachtung, hastig schloss sie Xavius in ihre Arme.
 >>Xavius, darf ich dir meine neue Freundin vorstellen, sie ist ein Mensch.<< 
Das letzte flüsterte sie ihm eher entgegen, sie wollte dem Mädchen nicht die volle Aufmerksamkeit aller Feen zumuten, sie waren schon neugierig genug, dadurch, dass sie ein unbekanntes Gesicht war. Gemeinsam beschlossen sie sich aus der Halle zurückzuziehen und sich in weniger belebte Räume aufzuhalten. 
Auch wenn das Mädchen gerne weiter die Feen beobachtet hätte, kam es ihr doch gelegen, denn die neugierigen Blicke die sie immerzu trafen, waren ihr unangenehm. Xavius hatte den selben Ausdruck auf seinem Gesicht stehen, aber damit konnte das Mädchen leben. Zumal er eher verstohlen seine Blicke auf sie wagte. 
Während Phelia ihre beiden Freunde führte, erzählte sie Xavius, in einem aufgeregten Plauderton, von ihrer ungewöhnlichen Begegnung mit dem Mädchen. 
Xavius Reaktion blieb Verhalten, doch Phelia kannte ihm gut genug um seine innere Begeisterung zu spüren, vor dem Mädchen war er nur zu schüchtern sie zu zeigen. 

Phelia wollte dem Mädchen unbedingt die Herstellung der Flocken zeigen und so führte sie die beiden in die Werkstatt. Die Feen dort arbeiteten äußerst konzentriert und ließen sich nicht durch den Besuch ablenken. 
>>Hier siehst du wie unsere Flug-Schneeflocken hergestellt werden. Normale Flocken werden mit einem Zauber versehen, der sorgt dafür, dass sie sich dauerhaft selbst kühlen und die Kühlung gestärkt wird, sollte es zur Begegnung mit wärme kommen. Kontakt zur Sonne, menschliche Haut.<< 
Dem Mädchen wurde nun klar weshalb der Sommer den Feen trotzallem nichts mehr anhaben konnte. 
>>Ist euer Baum auch mit diesem Zauber versehen, so dass ihr die warmen Jahreszeiten hier drinnen überleben könnt?<<
Phelia war begeistert von der Klugheit des Mädchens und nickte eifrig. 
>>Xavius ist auch einer von den Frostfeen, dort drüben ist sein Arbeitsplatz. Alle meine Schneeflocken wurden von ihm angefertigt und ich kann dir sagen, dass seine die schönsten von allen sind.<< 
Xavius Wangen färbten sich in einen leichten Rose Ton, doch dann nickte er und lächelte freudig in sich hinein. 
>>Oh, ich habe eine Idee!<< 
Völlig verdutzt schauten das Mädchen und Xavius Phelia an, schon wurden sie wieder von ihr gepackt und direkt zu Xavius Arbeitsplatz gezerrt. Alles war sorgfältig gesäubert und aufgeräumt. Nun wandte sich Phelia ganz an Xavius, 
>>Magst du mir helfen ihr ein unvergessliches Andenken zu verschaffen, so dass sie mich, ich meine uns niemals vergisst, sobald sie Heim kehrt?<< 
Xavius wusste was Phelia wollte und er merkte, dass es ihr sehr am Herzen lag, also willigte er ein und machte sich sofort an die Arbeit dem Mädchen eine ganz persönliche Schneeflocke zu fertigen. Auch das Mädchen merkte was die beiden ausgetüftelt hatten und vor Freude stiegen ihr Tränen in die Augen, am heutigen morgen wollte sie nichts sehnlicher als eine Schneeflocke nun bekam sie die, doch das schönste Geschenk sind die neuen Freundschaften die entstanden sind, genauso sagte sie es den beiden auch und zum ersten Mal schien Xavius seine Scheu vor ihr zu verlieren und lächelte sie offen an. Auch dies war ein großes Geschenk und sie war froh, dass sie auch daran eine Erinnerung erhält in Form einer Schneeflocke.

Doch nun wurde ihr auch bewusst wie lange sie schon fort war und sie war sich sicher, dass ihre Eltern sich fürchterlich um sie sorgten. Das Mädchenf asste einen Entschluss und es fiel ihr schwer diesen Xavius aber vor allem auch Phelia mitzuteilen.
>>Ich muss Heim, ich habe eine Familie und sie sorgt sich um mich und.. und ich vermisse sie furchtbar, so schön es hier auch ist, ich will Heim.<<
Auf einmal überkam sie eine Welle des Heimwehs und sie hatte keinerlei Kraft diese zurückzuhalten, also ließ sie ihr freien Lauf.
Als sie in eine zärtliche Umarmung geschlossen wurde, versiegten die Tränen und sie wusste, dass alles gut werden würde.
Dankbar schaute sie Phelia an und sie konnte ein deutliches Verständnis in ihrem Gesicht sehen.

>>Ich sagte dir doch, dass ich jemanden kenne der den Weg zu dir nach hause kennt, meine Schneeflocke. Es gibt Feen unter uns die in der Lage dazu sind Gegenstände zu lesen und die können auch den Weg entschlüsseln, die sie bisher zurückgelegt haben. Wir müssen also nur Rückwärts wandern, von hier bis zu deinem Heim. Ich habe meine Schneeflocke bereits bei jemanden gelassen, der dazu in der Lage ist. Schau du Xavius dabei zu wie er deine Schneeflocke fertigstellt und ich hole uns die Karte für deine Heimkehr.<<

Phelia verschwand eilig und nun waren Xavius und das Mädchen zum ersten Mal allein, es war ein bisschen unbehaglich, die beiden waren schüchtern, so dass keiner von ihnen einfach drauflos plapperte wie Phelia es immerzu tat.

Also besann sich das Mädchen mehr darauf ihn einfach zu beobachten. Je mehr sie es also nachlass krampfhaft nach Gesprächsstoff zu suchen, desto angenehmer wurde die gesamte Situation. Xavius arbeitete zügig und konzentriert. Gerade arbeitete er an einer Gravur, dabei war er sehr filligran.
Das Mädchen konnte nicht erkennen was die Gravur beinhaltete doch sie freute sich drauf es später näher betrachten zu können.
Gerade als Xavius fertig wurde, erschien auch Phelia wieder in der Werkstatt. In der Hand hielt sie eine Stück Baumrinde - die Karte.
Erleichterung stieg in dem Mädchen auf, nun hatte sie die vollkommene Sicherheit schon bald den süßlichen Geruch ihrer Mutter und die starken Arme ihres Vaters um sich herum wieder wahrnehmen zu können.
Die drei suchten nun Luvia auf und gingen gemeinsam zum Eingang des Feenreichs. Phelia schickte das Mädchen sanft zu Boden, damit sie sich in ihrer größe frei entfalten konnte, bei der Rückverwandlung und dann setzte Luvia auch schon ihre Fähigkeiten ein.
Es war bei diesem Mal um einiges angenehmer als beim ersten Mal, zum einen weil sie wusste was geschah und zum anderen erwartete sie kein freier Fall.
Als sie ihre volle Größe zurück erlangte, fühlte sie sich größer als zuvor und Xavius Gesicht war voller Erstaunen, als das Mädchen und Phelia das sahen musste sie schallend lachen und nur einen Moment später musste Xavius und auch Luvia mit einstimmen.
Xavius übergab dem Mädchen die Schneeflocke.
>>Es war schön dich kennenzulernen und dich als Freundin hinzuzugewinnen. Ich hoffe, dass dir meine Arbeit gefällt.<<
Zum ersten Mal betrachtete sie nun die Schneeflocke genau und erkannte drei Gesichter, eingraviert in das kalte Eis, ihr eigenes, sowie das von Phelia und Xavius. Eine größere Freude konnte er ihr nicht machte und das gab sie ihm auch zu verstehen.

Nach einem ausgiebigen Abschied von Xavius und Luvia wurde es Zeit heimzukehren, es war leicht dunkel draußen, sie konnte dennoch nicht bestimmen ob es schon Abend oder noch Morgen war.
Die Zeit, die sie hier verbrachte, fühlte sich wie eine Ewigkeit an, das Mädchen hoffte allerdings, dass es immer noch früher morgen war.
Zusammen mit Phelia, die sich gerade ihre eigene Schneeflocke packte, machte sich das Mädchen auf den Weg. Phelia flog voran und war ausnahmsweise mal sehr ruhig, sie konzentrierte sich auf die Karte weil sie ihre Freundin unbedingt heim führen wollte und sie auch traurig gestimmt war über den bevorstehenden Abschied.
Auch das Mädchen konnte sich kaum entscheiden was überwiegt, die Freude über das Wiedersehen oder die Trauer über den Abschied.
Leise begann sie vor sich herzusummen, es dauerte nicht lange da stimmte Phelia mit ein und so verbrachten sie die Rückkehr damit sich gegenseitig Melodien aus der Heimat vorzuträllern, das lenkte beide von dem Kummer ab und sie fühlten sich durch diesen Moment noch ein bisschen mehr miteinander verbunden.

Der Weg war kürzer als das Mädchen gedacht hatte und so kamen sie schnell zu ihrem Ziel. Als das Mädchen die vertraute Umgebung um sich herum spürte, wurde ihr in der eisigen Kälte auf einmal warm. Und nun lief sie voraus, wartete nicht auf Phelia, denn ihr Haus war schon in sicht.
Phelia allerdings ließ sich nicht davon beirren und folgte ihr konsequent weiter. Bei ihrem heutigen Besuch, hatte sie das große Haus des Mädchens gar nicht wirklich wahrgenommen, sie war aber mächtig beeindruckt.
Vor der Haustür machte das Mädchen halt und ihr rotes Gesicht strahlte, Phelia freute sich mit ihrer Freundin, sie konnte sich gut vorstellen wie es war seine Familie zu vermissen, sie hatte ja auch eine.

Das Mädchen streckte die Hand nach Phelia aus und sie setzte sich hinein, beide wussten was sie nun erwarten würde und so umgab ein unbehagliches Schweigen die beiden. In ihren Herzen waren so viele Dinge zu sagen, doch keiner von den beiden wusste wie sie es zum ausdruck bringen sollte.
Letztendlich brach das Mädchen diese Stille.
>>Vergiss mich nie, bitte vergiss mich nie.<<
Energisch schüttelte die Fee ihren Kopf und dann wurde ihr klar, dass es ja auch kein Abschied für immer sein musste. Sie hatte die Karte, so dass sie jederzeit das Mädchen besuchen konnte.
Mit einem Mal warjeglicher Kummer verflogen und sie freute sich über alle Abenteuer die, die beiden noch gemeinsam erleben konnten.
Als sie dem Mädchen genau dies mitteilte, war auch diese überglücklich. Ohne die Traurigkeit im Nacken, fiel es den beiden auch wesentlich leichter, sich die Dinge zu sagen, die sie in ihrem Herzen trugen. Die neue Erkenntnis brach also ihren Schwall und die beiden wiegten sich in einem langen Abschied.

Auch ein solcher Moment verstreicht irgendwann und Phelia musste dringend wieder zurück und auch das Mädchen wollte unbedingt in ihr Heim eintreten.
Also setzte Phelia wieder zum Flug an und das Mädchen beobachtete ihren Flug, solange bis sie nicht mehr von den anderen Schneeflocken um sich herum zu unterscheiden war.
Dann öffnete sie leise die Haustür, es war in Stille getränkt und auch die Beleuchtung war aus. Nichts sah anders aus wie heute Morgen, so dass sich das Mädchen schon wunderte wie spät es denn nun war.
Leise schritt sie die Treppe nach oben, ihre Füße führten sie zum Schlafzimmer ihrer Eltern. Sie öffnete sie einen kleinen Spalt und wurde sofort von Schnarchgeräuschen begrüßt.
Ihre Eltern schliefen, dem Mädchen schien es immer klarer zu werden, dass es noch früher Morgen war.
Sie ging in ihr Zimmer und zog sich nun ihren Schlafanzug wieder an, nun spürte sie die Müdigkeit wieder um sich herum. Ihre Schneeflocke steckte sie in ihre Schlafanzugtasche und dann ging sie zurück in das Zimmer ihrer Eltern, krabbelte in ihr Bett und legte sich zwischen Ihnen.
Sie spürte die Wärme die von beiden ausging und kam nun vollends zur Ruhe und auch wenn der Tag sehr aufregend war, dauerte es nur einen Augenblick und sie schlief ein."





So ich hoffe es sind noch einige Leser dran geblieben und ihr wurdet durch meine Geschichte nicht verschreckt. :P
Denn, denn ich habe noch eine Kleinigkeit für euch, die ihr gewinnen könnt. :)

Zwei Bücher könnt ihr heute bei mir gewinnen und zwar Die Achse meiner Welt von Dani Atkins und Nova & Quinton: True Love von Jessica Sorensen.


  • Es ist nur ein Gewinn möglich, also entscheidet euch gut für welches Buch ihr in den Lostopf hüpfen wollt.
  • Aus Kostengründen kann ich leider nur Teilnehmer aus Deutschland berücksichtigen, ein großes Sorry an alle Interessierten aus Österreich, Schweiz etc.
  • Teilnehmer unter 18 Jahren brauchen die Einverständniserklärung ihrer Eltern oder Erziehungsberechtigten
  • Eine Auszahlung des Gewinns ist nicht möglich auch hafte ich nicht dafür, sollte das Paket auf dem Postweg verloren gehen.
  • Das Gewinnspiel startet heute und endet am 16.12.2014 um 0 Uhr, eine spätere Teilnahme kann nicht berücksichtigt werden.
  • Der Gewinner wird durch Losverfahren ermittelt und hat nach der Gewinnerbekanntgabe 3 Tage Zeit sich zu melden, danach wird ein neuer Gewinner ausgelost.

Natürlich gibt es noch eine Kleinigkeit zu tun; ihr habt die Geschichte gelesen? Dann ist euch sicherlich aufgefallen, dass die Hauptprotagonistin keinen Namen habt, verratett mir welchen Namen ihr am passendsten findet und schon seid ihr im Lostopf. :)
Morgen solltet ihr unbedingt beim Bücherparadies denn dort findet ihr dann Türchen Nummer 10. :)

Ich wünsche euch allen einen schönen Tag und hoffe ich konnte euch ein bisschen mit meiner
Geschichte erfreuen (hoffe sie war nicht zu lang :D).
Genießt die vorweihnachtliche Zeit und genießt auch weiterhin unseren Kalender. :) ♥

Kommentare:

  1. Guten Morgen,
    ich glaube Holly würde zu dem süßen Mädchen gut passen :)

    Dann hüpfe ich jetzt mal in den Lostopf und hoffe darauf, dass mich auch eine Fee findet ;)

    Viele liebe Grüße
    Denise

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    1. Wäre nett zu erfahren, für welchen der Zwei Titel du in den Lostopf springst. ;)

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    2. Oh, das habe ich ja ganz übersehen bisher. Ich möchte gerne "Die Achse meiner Welt" gewinnen. :)

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  2. Hm, ich glaube, ich würde die Kleine Livia nennen. :)
    Liebe Grüße,
    Ira

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    1. Auch du müsstest mir noch sagen welchen Titel du gerne gewinnen möchtest. ;)

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  3. Liebe Svenja,

    Zuallererst einmal vielen lieben Dank für diese wundervolle und herzerwärmende Geschichte. Ich habe sie sehr genossen und fands schön zu spüren wieviel Gefühl und Freude du da rein gesteckt hast. Ich bin ab heute offiziell in weihnachtlicher Stimmung. Ich verzichte freiwillig auf das Verlosen, würde aber wenn ich gewinnen würde wohl die Achse meiner Welt wählen. Ich wünsche dir einen schönen Tag und danke dir abermals für deine ganzen Mühen und Gedanken die hier auf dem Blog vertreten sind.

    Lg Rene

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    1. Ich habe mich nun doch dazu entschlossen bei dem Gewinnspiel mitzuwirken, sofern dass noch erlaubt ist. Ich springe dann mal für "die Achse meiner Welt" in den Lostopf.

      Ich würde die kleine Alice nennen, da sie mich durchaus an eine gewisse Alice errinnert. Ihre niedliche Art und diese unschuldige Neugierde sind wohl das prägendste gewesen. Dazu noch dieses Genießen der ganzen Eindrücke... ja ich denke der Vergleich passt.

      Drücke allen Teilnehmern die Daumen.

      Lg Rene

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  4. Hey :-)
    was für eine lange Geschichte und wunderschön :-)
    Respekt!
    Ich finde Lilly passend. Einen Grund kann ich dir gar nicht sagen, aber Lilly - ja ich würde mir eine Lilly vorstellen.
    Ich versuche mein Glück mit Nova und Quinton.
    Liebe Grüße,
    Fiorella

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  5. Ich würde das Mädchen Eva nennen und hüpfe für "Die Achse der Welt" in den Lostopf.

    Liebe Grüße

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  6. Hallo!
    Die Geschichte ist dir wirklich sehr gut gelungen, vielen Dank! Es hat wirklich Spaß gemacht sie zu lesen!
    Auf mich wirkt das Mädchen wie eine Flora, vielleicht auch wie eine Dahlia!
    Ich würde gerne für "Die Achse meiner Welt" in den Lostopf hüpfen, da dieses Buch schon seit einer Weile auf meiner Wunschliste steht!
    Ganz liebe und vorweihnachtliche Grüße,
    warmerSommerregen

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  7. Hallo!

    Ich finde der Name Mia passt gut zu dem Mädchen. :-)

    Da "Die Achse meiner Welt" schon länger auf meiner Wunschliste steht, möchte ich gerne dafür in den Lostopf! :-)

    Lg, Elena
    (elenapelipas@web.de)

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  8. Hallo :)
    Ich würde das Mädchen Liv nennen :)
    Ich würde gerne für Nova & Quinton: True Love von Jessica Sorensen in den Lostopf hüpfen.
    Liebste Grüße
    Lena
    lenaszeugs@web.de

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  9. Hallo,
    da hast du dir eine wirklich schöne Geschichte ausgedacht. Ein bisschen Fantasy mit Winterfeeling. Toll. Ich würde das Mädchen Neva nennen, weil das Schneeflocke bedeutet.
    Ich würde gerne für "Nova & Quinton" in den Lostopf hüpfen.
    Liebe Grüße,
    Nadja

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  10. Hey,
    wow, die Geschichte ist voll schöööön! Wenn du noch mal drüberliest, sind auch die ganzen Leichtsinns-/Tippfehler nicht mehr drinnen. Könnte mir deine Geschichte gut als Kinderbuch vorstellen ;)
    Ich würde gerne für Die Achse meiner Welt in den Lostopf. Hmm, die Geschichte ist voll winterlich und zauberhaft. Das Mädchen ist richtig süß, ängstlich, fantasievoll, total authentisch.. jetzt braucht sie so n richtigen süßen Mädchennamen, der zu rosa, Puppe, große blaue Augen und hübsche blonde oder braune Locken passt. Hmmm, vielleicht Marie? Oh ja, das kleine Mädchen Marie ♥
    lg. Tine =)

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  11. Hallo!
    Deine Geschichte ist wirklich richtig gut gelungen! :) Ich habe lange überlegt, aber ich denke, dass ich das Mädchen Charlotte nennen würde ;)
    Ich würde mich gerne für Dani Atkins: "Achse meiner Welt" bewerben, denn ich habe schon so viel Positives über diese Lektüre gehört. Meine Freundin liest es gerade und ihr gefällt es sehr sehr gut!
    Kannst du mich im Gewinnfall über lovelybooks benachrichtigen, bitte? Mein Benutzername dort ist: tamilmk

    Ganz liebe Grüße und vielen Dank für deine Geschichte!
    Tami

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  12. Hallo!
    Eine tolle Geschichte! Ich würde das Mädchen Emma nennen. Das war der erste Name, der mir in den Kop schoss. Ich möchte gerne für"Die Achse der Welt" in den Lostopf hüpfen.

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  13. Tolles Gewinnspiel! :)

    Ich würde gern für "Die Achse meiner Welt" in den Lostopf.

    Mir würde Estelle als Name für das Mädchen am besten gefallen. :)

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  14. So, kurz vor Toresschluss mache ich auch noch mit!

    Ich finde, Ronja würde als Name gut passen!

    Ich würde mich im Gewinnfall über "Die Achse meiner Welt" freuen!

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  15. Ich versuche mein Glück auch noch und würde "Luna" schön finden! Sehr süße Geschichte übrigens! :)

    Die Achse meiner Welt habe ich schon gelesen (selten so ein wundervolles Buch gelesen!), daher springe ich für Nova & Quinton in den Lostopf :)

    LG Susan (suetimeless@gmail.com)

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