Dienstag, 20. Oktober 2015

[Rezension] Kings & Fools 02 - Verstörende Träume

von Natalie Matt | Silas Matthes
"Eine verlorene Liebe. Ein Plan, der im Verborgenen wächst. Neun Internatsschüler, ein geheimer Zirkel. Estelle will nur eins: weg! Weg von Favilla, weg von den Visionen, die sie heimsuchen. Sie traut schon lange niemandem mehr. Denn eins ist sicher: Auch ihre Mitschüler haben dunkle Geheimnisse. Band 2 der modernen High-Fantasy-Reihe mit Mysteryelementen. Für alle, die von "Game of Thrones" nicht genug bekommen können! Ein einzigartiges Projekt von Silas Matthes und Natalie Matt, unterstützt von Bestsellerautor Bernhard Hennen (Elfen-Serie).”

  • Preis: 9,99€
  • Einband: Gebunden
  • Seitenanzahl: 224
  • Verlag: Oetinger 34
  • ISBN: 978-3-95882-070-8


Estelle gehört zum geheimen Zirkel von Favilla, während sie sich dazu verpflichtet die gemeinen Machenschaften des brennenden Königs zu bekämpfen, verfolgt sie tief in ihrem inneren nur einen Plan, sie will ihre verlorene Liebe zurück, doch dafür muss sie Favilla verlassen. 
Und dann wird sie auch noch von Visionen heimgesucht, die ihr ganzes Verhalten verändern und ihr viel Kraft kosten, was wollen diese ihr mitteilen?
Doch um rauszukommen muss sie lernen wieder anderen zu vertrauen, dabei hat jeder Schüler sein eigenes Geheimnis, schließt sie sich den richtigen an?


Mir gefällt das erste Cover zwar ein bisschen besser, aber der Stil der Cover an und fürs sich gefällt mir persönlich ziemlich gut, ich mag es dass sie so düster sind und nur Untertitel und Nummer Farbe ins Spiel bringen. :)


Nachdem ich der erste Teil der Reihe mit seinem Ende wirklich fuchsig gemacht hat, musste ich sofort weiterlesen und war sehr gespannt wie es weitergehen wird und was sich an neuen Informationen auftun.

Mit den Informationen ist es nämlich wie beim ersten Teil auch wieder so eine Sache, man bekommt sie und zwar Krümmelweise, immer wieder ein bisschen und ich muss sagen, die Welt ist hier schon deutlich sichtbarer für mich gewesen als noch im ersten Teil, dennoch fehlt mir einfach was um sie wirklich lebendig vor mir zu haben. Dennoch gefällt mir das was sich offenbart sehr und ich mag das was die Autoren geschaffen haben, aber gerade deswegen will ich wohl auch so gerne ihre genaue Vorstellung davon in Erfahrung bringen.

In diesem Teil wechselt die Perspektive von Lucas zu Estelle, Estelle kam im ersten Teil kaum vor, weshalb ich über diesen Schritt ziemlich überrascht war, in diesem Teil wird aber ziemlich deutlich warum das so war.
Estelle ist eine Einzelgängerin in Favilla, sie isoliert sich von den anderen, weil sie den Plan verfolgt abzuhauen um zu ihrer großen Liebe zurückzukehren.
Ich fand Estelle von ihrer Persönlichkeit wesentlich tiefsinniger als Lucas und finde auch, dass Estelle mit viel mehr Liebe zum Detail zum Leben erweckt wurde, das hat mir persönlich sehr gut gefallen. Ich mochte sie auch lieber als Lucas, der in diesem Teil noch mehr an Sympathie bei mir verloren hat. Weil er einfach nur noch arrogant und verbissen auf mich wirkte.
Estelle ist zwar auch sehr fokussiert auf das was ihr wichtig ist, hat für mich aber noch mehr als das ausgestrahlt. Gerade durch die Visionen und die Probleme die sie dadurch hat, wirkt sie auch verletzlich. Zudem machen die Visionen sie generell ein bisschen interessanter, schön fand ich auch wie viel man von Estelles Vergangenheit erfährt und auch ihre Ankunft in Favilla ist ziemlich eigenwillig im Vergleich.
Auch insgesamt fand ich hat sie in dem Buch zumindest eine kleine Entwicklung hingelegt, die mir gut gefallen hat.

Die Handlung selbst war für mich nicht unbedingt interessanter, aber ich mag es, dass jeder Charakter sein eigenes Abenteuer beschreitet und nachgeht, zumindest bisher. Muss aber sagen, dass es insgesamt dadurch zu weniger Fortschritt in der gesamten Handlung kommt, bin da aber sehr neugierig wie sich das in den nächsten Büchern entwickeln wird.
Auch dieser Teil endet wieder mit einem Cliffhanger und deshalb freue ich mich umso mehr darauf, wenn es bald weitergehen wird.

Was ich sehr positiv finde und das gilt auch für den ersten Teil ist, dass es in Favilla keinen wirklichen Unterschied zwischen den Geschlechtern gibt, ja es kommt sogar zu Situationen wo ein Mädchen den Jungen besiegt ohne, dass es Gespött oder Sonstiges hervorruft. Das finde ich von den Autoren wirklich toll, denn das ist gerade in diesem Genre eine große Ausnahme und ich hoffe das wird sich auch weiterhin so fortführen.


Insgesamt fand ich den zweiten Teil ein bisschen besser als seinen Vorgänger, und bin sicher weitere Steigerung ist möglich. Ich mag den Plot der Reihe und fand Estelle wesentlich angenehmer und interessanter.

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