Montag, 18. Januar 2016

[Rezension] Die Sturmschwester





  • Preis: 19,99€
  • Einband: Gebunden
  • Seitenanzahl: 576
  • Verlag: Goldmann Verlag
  • Autor/in: Lucinda Riley
  • Übersetzer/in: Sonja Hauser
  • ISBN: 978-3-442-31395-2






Allys Leidenschaft gilt dem Meer, kein Wunder also, dass die sich dem Beruf der Seglerin mit Leib und Seele widmet. Als ihr geliebter Vater, Pa Salt stirbt und sie davon erfährt, macht sie sich auf ins Familiendomizil am Genfer See.
Dort angekommen erfährt sie, dass ihr Vater ihr die Möglichkeit bietet, ihre wahre Herkunft herauszufinden, denn genau wie ihre Schwestern ist sie adoptiert.
Pa Salt hinterlässt ihr eine Biographie eines norwegischen Komponisten und dort spielt eine gewisse Anna Landvik eine große Rolle..
Als Ally von einem erneuten Schicksalschlag heim gesucht wird macht sie sich auf nach Norwegen um ihre Herkunft zu ergründen und herauszufinden wer sie wirklich ist..


Bisher finde ich die Reihe optisch sehr schön, für mich passt die Gestaltung sehr gut zu dem Genre der Familiengeschichten und ich finde sie wirkt auch sehr hochwertig, so dass ich gerne meinen Blick auf sie werfe. :)


Die Saga der Schwestern geht weiter, diesmal steht Ally im Fokus des Geschehens, ich war sehr gespannt sie und ihre Geschichte kennenzulernen, denn dem Klappentext nach hatte ich das Gefühl, dass hier eine sehr abenteuerliche und ausßergewöhnliche Protagonistin auf mich wartet und ich wollte sie unbedingt kennen lernen.
In der Hinsicht wurde ich auch gar nicht enttäuscht und das freut mich sehr, für mich war sie unheimlich stark und auch tapfer. Sie ist eine Person die für ihre Ziele kämpft und eigentlich auch immer weiß was sie will. Ich hab sie sehr schnell in mein Herz geschlossen. Gerade auch weil ich eine schwäche für starke weibliche Charaktere habe, wurde es für mich ein sehr schönes Leseerlebnis Ally auf ihrer Reise zu begleiten.

Die gesamte Handlung an sich hat mir ebenfalls gut gefallen, Allys Reise führt sie nach Norwegen, ein sehr schönes und interessantes Land und die Autorin hat es bei mir wirklich geschafft mich mit zu ziehen und die Umgebung, das Land und die Menschen denen sie dort begegnet aufleben zu lassen.
Ich fühlte mich em Land durch dieses Buch sehr nahe.
Das heißt auch, dass die Autorin sich die Zeit nimmt um das was Ally vor sich hat zu beschreiben und das Buch damit insgesamt auch gut gefüllt wurde, in diesem Fall kam es mir aber gar nicht als zu viel vor, sondern es hat hier absolut gepasst und das ganze extrem aufgewertet. :)

Das Buch wird allerdings nicht nur aus Allys Persepektive erzählt, sondern die Autorin führt uns auch auf eine andere Zeitebene, die des 19. Jahrhunderts direkt zu Anna Landvik.
Anna Landvik lebt für die Musik und für ihre Zeit ist es ganz erstaunlich was sie alles erreicht und wen sie alles erreicht hat.
Ihr Part der Geschichte und ihr Charakter haben mir ebenfalls sehr gut gefallen. Gerade was den Charakter betrifft fand ich es sehr interessant ein paar Vergleiche zwischen ihr und Ally aufzustellen, denn die Vermutungen schweiften bei mir ja schon in eine gewisse Richtung. ;)
Aber letztendlich hab ich Anna als einen sehr eigentsändigen Charakter wahrgenommen, der auf seine ganz eigene Art zur Stärke heranwächst und auch ihr Weg hat mir meist große Freude bereitet.
Generell hatte ich hier das Gefühl zwei Geschichten in einem Buch vorzufinden ohne, dass es dabei an den Verbindungen mangelt.
Die Verbindung zwischen Ally und ihrer Herkunft sind hier wirklich sehr komplex konstruiert wurden, was am Ende ein wundervolles Geflecht bzw. Geschichte ergibt, von daher hat es sich durchaus gelohnt zuweilen mit ein bisschen mehr Konzentration beim Lesen dabei gewesen zu sein.

Auch die klassische Musik spielt hier eine große Rolle, ich persönlich bin ja leider ganz und gar nicht der Musik Freund und auch wenn durch die Geschehnisse rund um Komponisten Grieg, sogar eine reale Komponente enthalten war (was ich persönlich immer sehr raffiniert finde) und die auch sehr geschickt mit eingeflossen sind, war das dann zuweilen der Part der bei mir etwas Langatmigkeit hervorgerufen hat.

Desweiteren möchte ich bei dieser Reihe anmerken, dass es absolut nicht nötig ist jeden Teil zu lesen oder sie in chonologischer Reihenfolge zu beginnen, auch wenn es am Ende natürlich immer schöner ist dem ganzen von vorne bis hinten zu folgen. :)


Lucinda Riley hat mich mit diesem Buch wirklich tief in ein anderes Land hinab gezogen und es wahrhaft vor meinem inneren Auge aufleben lassen, gespickt wird das noch mit einer komplexen und emotionalen Geschichte die mich gleich auf zwei Ebenen für sich gewinnen konnte und zwei starke Persönlichkeiten hervorbringt. Freue mich auf die weiteren Teile der Reihe. :)

Kommentare:

  1. Hey du :)

    Eine sehr schöne Rezension! Ich glaube für mich ist die Reihe nicht unbedingt das Richtige, aber ich habe sehr häufig Leser in der Bibliothek, die nach etwas in der Richtung fragen. Jetzt kann ich ein bisschen was dazu sagen dank dir +g+

    Liebe Grüße
    Ivy

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    1. Hallo Ivy,
      freut mich, dass du durch meine Rezension trotzallem einen Nutzen hast, auch wenn es nicht dein Geschmack ist. :)
      Hoffe wirklich, dass du einige von diesem Buch überzeugen kannst. Vielen lieben Dank für deinen Kommentar. :)

      Liebe Grüße
      Svenja

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  2. Huhu Svenja,

    es freut mich, dass Dir das Buch ebenso gut gefallen hat :)
    Ich mag die Reihe schon jetzt sehr gerne und freue mich auf den 3.Band.

    Liebste Wintergrüße,
    Tanja ❆

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    1. Hallo Tanja,

      ja ich bin auch sehr gespannt was die anderen Schwestern für Abenteuer erleben werden und freu mich da sehr drauf. Und hast recht, es ist eine sehr schöne Reihe. :)

      Liebe Grüße
      Svenja

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